„Dreaming of spring“

2022-02-10

Heute ein Bild, das ich als eines meiner gelungensten aus 2021 bezeichnen würde. Im Rahmen meines „Jahres mit meiner Kastanie“ ist auch dieses Bild entstanden. Genauer Ende Januar 2021 gegen Sonnenuntergang. Zum Glück ist die Kastanie nur ca. 3km entfernt, also war das auch mit Covid, Ausgangssperre und Co kein Problem.
Im Janurar/ Februar 21 hatten wir hier im Linzgau richtig viel Schnee – und hier war er auch noch wunderschön vom Winde zu Wellen verweht – und von der untergehenden Sonne (gegen 17:00) beleuchtet. Die Kastanie selbst hat auch noch ein wunderschönes Abendlicht im verschneiten Geäst abbekommen.

Nikon Z6 + Z24-70f4 @43mm ISO100, f6.7, 1/125s

Im Prinzip gibt es bei der Kastanie hier 3 mögliche Perspektiven, die mir gefallen. Die beiden anderen kennt ihr ja schon, entweder direkt am Feldweg (mit selbigem als führende Linie), oder parallel zur Anhöhe (hier und hier) Die dritte Perspektive ist etwas entfernt, hier blickt man schräg von unten auf die Kastanie. Das Problem dabei ist, dass es immer irgendwie „schief“ aussieht, wenn ich die Wasserwaage am Stativ oder in der Kamera nutze. Tatsächlich habe ich mir angewöhnt, die Kamera immer etwas zu drehen, so dass die Neigung etwas ausgeglichen wird.

Die Kastanie habe ich diesmal mittig platziert und nicht im goldenen Schnitt. Diese Version habe ich natürlich auch, aber „mittig“ strahlt einfach noch mehr Ruhe aus. Der Schnee überdeckt das davor liegende Feld und ich liebe die „Wellenstruktur“ im tiefen Abendlicht.

Mit dem Foto konnte ich immerhin meinen ersten „Wettbewerb“ gewinnen, wenn auch nichts wirklich offizielles. Der amerikanische Youtuber Hudson Henry hatte einen Zuschauerwettbewerb mit den besten Hörerbildern von 2021. Davon gibt es natürlich auch ein Youtubevideo. Den Preis, den neuen 2022er Unleashed von Foolography (einer extrem kleinen Bluetoothsteuerung für die Z6), stelle ich hier gerne vor, sobald er aufgetaucht ist, vielleicht auch im Vergleich zu meinem aktuellen Miops.

Tipp

Ein gerader Horizont ist natürlich wichtig, vor allem bei Motiven mit Wasser (Seen, Meer), allerdings ist „tatsächlich waagrecht sein“ und „waagrecht erscheinen“ manchmal etwas unterschiedliches.
Das ist auch bei manchen Seen der Fall, bei denen das Ufer im Hintergrund schräg verläuft. Hier sieht die Wasseroberfläche bei „tatsächlich“ gerader Wasserwaage schräg aus – und auch hier ist es teilweise sinnvoll etwas „dagegen“ zu neigen.

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