„22° Halo“

2022-03-15

Gestern Nacht bot sich ein besonderes Himmelschauspiel, um den Mond war ein toller Halo zu sehen.
Im englischen spricht man von einem „22° halo“ (https://en.wikipedia.org/wiki/22°_halo).

Ein solches Halo entsteht, wenn Mond- oder Sonnenlicht an Eiskristallen gebrochen wird. Dies passiert vor allem an Cirruswolken in mehreren KIlometern Höhe. Sonnenhalos sind übrigens deutlich häufiger – also hatte ich wohl Glück das Phänomen zu erwischen.

Nikon Z6 + Irix 15mmf/2.4, f/2.4, ISO400, 4s

Mit bloßem Auge kann man da auch noch die Struktur des Mondes und trotzdem das Halo sehen, mit der Kamera musste ich auf 1/8000s gehen um die Struktur noch auf dem Bild erkennen zu können. Dabei sieht man dann aber überhaupt kein Halo. Kombiniert wirkt das Bild leider überhaupt nicht, daher der völlig überstrahlte Mond im Bild. Aber schon fantastisch, was unser Auge da so leistet!

Tipp:

Heute mal zwei Buchtipps. Wer mehr über Wetterphänomene erfahren will, dem kann ich das Buch „Fotografieren mit Wind und Wetter: Wetter verstehen und spektakulär fotografieren“ Von Bastian Werner empfehlen, für Nachtaufnahmen generell ist „Astrofotografie: Spektakuläre Bilder ohne Spezialausrüstung“ von Katja Seidel ebenfalls sehr empfehlenswert.

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